Wer immer dachte, Kürbis kann man nur gut zum Kochen verwenden, wird sich jetzt wundern. Unser heutiges Rezept ist nämlich ein saftiger Apfelkuchen mit Kürbispüree. Hierbei gibt der Kürbis nicht nur einen wunderbaren Geschmack, sondern sorgt auch für eine unglaubliche Saftigkeit. Für das Kürbispüree kocht man klein geschnittene Kürbisstücke in etwas Wasser weich und stampft die Masse. Wir haben die Kürbissorte „Blaue Banane“ verwendet, die mit ihrer Mildheit und Süße perfekt zum Kuchen passt. Man kann aber natürlich auch andere Sorten, wie den üblichen Hokkaido, nehmen. Gewürzt wird der Kuchen mit „Pumpkin Space“ bestehend aus Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat und Piment besteht. Alternativ kann man aber auch nur Zimt nehmen.
Zutaten:
300 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Margarine
150 g Honig
4 EL Sojamehl
4 EL Wasser
1 TL Pumpkin Spice
280 g Kürbispüree
6 Äpfel
Zubereitung:
Als erstes die Margarine schmelzen und mit dem Honig (am besten flüssigen), Sojamehl, Wasser verrühren. Dann das Pumpkin Spice (alternativ Zimt) und das Kürbispüree unterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen.
Die Äpfel schälen und vierteln. Die Viertel mit einem scharfen Messer einritzen.
Dann das Mehl zu den flüssigen Zutaten geben und zügig unterrühren. Den Teig in eine Springform füllen und mit den Äpfeln belegen.
Den Kuchen nun im vorgeheizten Backofen bei 180 °Grad Umluft ca. 40 Minuten backen.
Heute gibt es passend zum Herbst ein Kürbis Rezept. Verwendet wird für dieses einfach und schnelle Rezept ein Butternut. Er braucht nicht geschält werden und wird somit mit Schale im Ofen gegart. Diese wird nicht ganz so weich wie die Schale des Hokkaido, kann aber theoretisch mitgegessen werden. Sie lässt sich aber nach Garzeit einfach mit Messer wie eine Pellkartoffel abschälen.
Zutaten:
1 Butternut
4 EL Öl
1 TL Rosmarin
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
Als erstes den Butternut Kürbis längs halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Dann mit der geschnittenen Seite nach oben in eine Auflaufform legen. Mit Olivenöl beträufeln und mit, gehacktem Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Nun im vorgeheizten Backofen bei 180 ° Grad ca. 1 Stunde backen.
Nach der Blütezeit Ende September/Anfang Oktober bildet die Kapuzinerkresse gut erkennbare zunächst grüne Kapselfrüchte. Diese eignen sich salzig-sauer eingelegt als regionaler Kapernersatz.
Zutaten:
250 g Kapuzinerkresse-samen
100 ml heller Essig
200 ml Wasser
1 TL Salz
Zubereitung:
Die Samen der Kapuzinerkresse, Wasser, Essig und Salz in einen Topf geben und 15 Minuten köcheln lassen. Noch warm in Schraubgläser füllen und zudrehen. Dann müssen die „Kapern“ mindestens 1 Monat durchziehen. Verwendet werden können Sie wie Kapern.
Um Weißkohl haltbar zu machen, lässt er sich ganz einfach zu Sauerkraut fermentieren. Hierzu benötigt man nur Weißkohl und Salz. Milchsäurebakterien, die sich auf dem Kohl befinden, wandeln den vorhandenen Zucker im Kohl in Milchsäure um. Aufgrund der Säure können Schimmel und andere Bakterien nicht existieren. Wichtig ist es jedoch bei der Herstellung auf Sauberkeit zu achten und alle Utensilien vorher heiß abzuwaschen.
Es lohnt sich, direkt größere Mengen Kohl zu verarbeiten, da das Sauerkraut ungekühlt lange haltbar ist. Wir haben das Sauerkraut in einem dafür vorgesehenen Steintopf gemacht. Möglich ist aber auch die Herstellung in kleineren Gläsern.
Zutaten:
Weißkohl
15 g Salz pro kg Kohl
Zubereitung:
Als erstes die äußeren Kohlblätter entfernen und den Kohl waschen.
Dann den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
Als nächstes muss der Kohl in feine Streifen geschnitten werden. Hierfür nutzt man am einfachsten eine Küchenmaschine mit einem Hobel. 15 g Salz pro kg Kohl hinzufügen und in den Gärtopf füllen.
Mit einem Stampfer den Kohl bearbeiten, bis Flüssigkeit austritt und der Kohl weich ist. Am besten geht das, indem man den Stampfer mit Druck hin und her dreht. Alternativ kann man den Kohl auch in einer großen Schüssel per Hand lange kneten.
Zum Schluss den Kohl mit Gewichten beschweren, sodass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Nun den Deckel des Gärtopfes auflegen und die Rinne mit einer Salzwasserlösung füllen.
Den Topf eine Woche bei Zimmertemperatur (ideal wären 20 ° C) stehen lassen. Anschließend an einem kühleren Ort weitere 3-4 Wochen gären lassen. Immer wieder die Wasserrinne kontrollieren.
Das fertige Sauerkraut kann nun mit einem sauberen Löffel portionsweise herausgeholt werden.
Apfelkuchen geht immer. Daher gibt es heute einen Kuchen mit Apfel und Haselnüssen. Verwendet werden sowohl gehackte Nüsse als auch Nussmus. Also Nuss pur. Wer keine Haselnüsse mag, kann natürlich auch Walnüsse oder andere Nüsse nehmen.
Zutaten:
150 g Haselnuss -mus
120 g Öl
150 g Honig
3 Eier
Prise Salz
100g Haselnüsse
300 g Mehl
1 TL Backpulver
6 kleine Äpfel
Zubereitung:
Als erstes Nussmus, Öl, Honig und Eier mit einem Schneebesen gut verrühren.
Haselnüsse hacken und mit dem Mehl, Salz und Backpulver mischen.
Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden.
Das Mehl mit den flüssigen Zutaten zügig verrühren. Den Teig in eine eckige gefettete Form (25 cm x 25 cm) füllen und den Kuchen bei 180 ° Grad ca. 30 Minuten backen.