Kategorie: Haltbar machen

  • Sriracha Sauce

    Sriracha Sauce

    Diese scharfe Chili-Sauce erinnert an Sriracha, ist aber ganz einfach selbst gemacht und voller frischer Aromen. Zunächst werden Zwiebeln schonend in Wasser gegart, bevor Honig und Tomatenmark zusammen leicht karamellisieren und der Sauce ihre Tiefe und Süße verleihen. Am Ende wird alles fein püriert, sodass eine würzige, angenehm scharfe und wunderbar ausgewogene Chili-Sauce entsteht – perfekt zum Verfeinern vieler gerne auch asiatischer Gerichte.

    Zutaten für 1 Flasche a 200 ml:

    • 60 g Chili
    • 1 kleine Zwiebel
    • 100 ml Wasser
    • 1 EL Honig
    • 1 gehäufter EL Tomatenmark
    • 1 TL Salz
    • 100 ml Reisessig

    Zubereitung:

    Als erstes die Zwiebel schälen und würfeln. In Wasser 5 Minuten kochen lassen.

    Währenddessen Chili entkernen und grob klein schneiden.

    Den Honig und das Tomatenmark in einer Pfanne karamellisieren lassen. Dann Chili, Zwiebel und etwas Zwiebelwasser hinzufügen und mit Salz und Reisessig würzen. Nun köcheln lassen, bis die Chili weich sind. Dann mit einem Mixer pürieren und in sterile Gläser/kleine Flaschen abfüllen.

  • Mediterraner Auberginen Zucchini Aufstrich

    Mediterraner Auberginen Zucchini Aufstrich

    Herzhaft, cremig und voller Geschmack: Dieser gesunde Gemüseaufstrich aus Aubergine, Zucchini und roten Linsen ist vielseitig einsetzbar – ob als Brotaufstrich, Dip oder zum Verfeinern von Gerichten z.B. in Soßen. Das Rezept lässt sich gut auf Vorrat zubereiten und ergibt etwa 6–8 kleine Gläser.

    Zutaten für ca. 6-8 kleine Gläser:

    • 150 g Zucchini
    • 400 g Aubergine
    • 150 g Tomatenmark
    • 150 g rote Linsen
    • 130 g Sonnenblumen kerne
    • 140 g Öl
    • Wasser
    • 1 EL Zitronensaft
    • 1 TL Salz
    • 2 EL ital. Kräuter
    • 2 EL Apfelessig
    • 5 EL Kartoffelstärke

    Zubereitung:

    Als erstes die Sonnenblumenkerne mit Wasser bedecken und etwas weicher werden lassen.

    Dann die Aubergine und Zucchini klein schneiden. Mit Salz bestreuen.

    Öl in einem Topf erhitzen und die Gemüsewürfel hinzugeben. Weich kochen.

    Parallel die rote Linsen in Wasser ca. 10 Minuten weich kochen.

    Dann alle Zutaten bis auf die Stärke miteinander vermischen und pürieren.

    Dann nach und nach die Stärke hinzugeben. Je nach Konsistenz wird etwas mehr oder weniger benötigt.

    Den Aufstrich nun in saubere Gläser abfüllen und für eine längere Haltbarkeit ca. 30 Minuten einkochen. Alternativ kann man ihn auch einfrieren.

  • Kapernersatz aus Kapuzinerkresse

    Kapernersatz aus Kapuzinerkresse

    Nach der Blütezeit Ende September/Anfang Oktober bildet die Kapuzinerkresse gut erkennbare zunächst grüne Kapselfrüchte. Diese eignen sich salzig-sauer eingelegt als regionaler Kapernersatz.

    Zutaten:

    • 250 g Kapuzinerkresse-samen
    • 100 ml heller Essig
    • 200 ml Wasser
    • 1 TL Salz

    Zubereitung:

    Die Samen der Kapuzinerkresse, Wasser, Essig und Salz in einen Topf geben und 15 Minuten köcheln lassen. Noch warm in Schraubgläser füllen und zudrehen. Dann müssen die „Kapern“ mindestens 1 Monat durchziehen. Verwendet werden können Sie wie Kapern.

    Das Rezept ergibt circa drei kleine Gläser.

  • Sauerkraut selber machen

    Sauerkraut selber machen

    Um Weißkohl haltbar zu machen, lässt er sich ganz einfach zu Sauerkraut fermentieren. Hierzu benötigt man nur Weißkohl und Salz. Milchsäurebakterien, die sich auf dem Kohl befinden, wandeln den vorhandenen Zucker im Kohl in Milchsäure um. Aufgrund der Säure können Schimmel und andere Bakterien nicht existieren. Wichtig ist es jedoch bei der Herstellung auf Sauberkeit zu achten und alle Utensilien vorher heiß abzuwaschen.

    Es lohnt sich, direkt größere Mengen Kohl zu verarbeiten, da das Sauerkraut ungekühlt lange haltbar ist. Wir haben das Sauerkraut in einem dafür vorgesehenen Steintopf gemacht. Möglich ist aber auch die Herstellung in kleineren Gläsern.

    Zutaten:

    • Weißkohl 
    • 15 g Salz pro kg Kohl

    Zubereitung:

    Als erstes die äußeren Kohlblätter entfernen und den Kohl waschen.

    Dann den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden. 

    Als nächstes muss der Kohl in feine Streifen geschnitten werden. Hierfür nutzt man am einfachsten eine Küchenmaschine mit einem Hobel. 15 g Salz pro kg Kohl hinzufügen und in den Gärtopf füllen.

    Mit einem Stampfer den Kohl bearbeiten, bis Flüssigkeit austritt und der Kohl weich ist. Am besten geht das, indem man den Stampfer mit Druck hin und her dreht. Alternativ kann man den Kohl auch in einer großen Schüssel per Hand lange kneten.

    Zum Schluss den Kohl mit Gewichten beschweren, sodass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Nun den Deckel des Gärtopfes auflegen und die Rinne mit einer Salzwasserlösung füllen. 

    Den Topf eine Woche bei Zimmertemperatur (ideal wären 20 ° C) stehen lassen. Anschließend an einem kühleren Ort weitere 3-4 Wochen gären lassen. Immer wieder die Wasserrinne kontrollieren.

    Das fertige Sauerkraut kann nun mit einem sauberen Löffel portionsweise herausgeholt werden.

  • Rhabarber Minz Marmelade

    Rhabarber Minz Marmelade

    Damit man die relativ kurze Rhabarberzeit noch ins spätere Jahr verlagern kann, habe ich diese Rhabarber Marmelade ausprobiert. Eine, die nicht nur den puren Rhabarbergeschmack hat, sondern mit einer frischen Note von Minze daherkommt. Diese wir dann noch mit der Fruchtigkeit der Orange und Zitrone kombiniert. Einfach herrlich. Die Marmelade ist nicht nur ein außergewöhnlicher Fruchtaufstrich für das Sonntagsbrötchten, sondern schmeckt auch sehr lecker in Naturjoghurt.

    Zutaten 4 Gläser:

    • 700 g Rhabarber
    • 1 Orange
    • 1 Zitrone
    • 300 g Gelierzucker 2:1
    • 18 Blätter Minze

    Zubereitung:

    Als erstes den Rhabarber waschen und in Stücke schneiden. Er braucht nicht geschält zu werden.

    Die Schale der Orange und der Zitrone abreiben und beides danach auspressen.

    Die Minze waschen und fein hacken.

    Nun alle Zutaten köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist. Nun pürieren und noch mal für 4 Minuten sprudeln kochen lassen.

    In heiß ausgespülte Gläser füllen und abkühlen lassen.